Reserva Biosfera La Palma

Zonierung

                                                                                                                                                                                           

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Die Zonierung des Gebietes ist eine wichtige Eigenschaft des Biosphärenreservat-Konzepts.

Zum Schutz und zur Erhaltung der natürlichen und kulturellen Werte, die Teil der Biosphärenreservate sind, werden die Gebiete je nach ihrem Schutzniveau, in drei Zonen aufgeteilt. Der Erhaltungszustand der einzelnen Gebiete hängt von der Anzahl an Aktivitäten ab, die in denselben durchgeführt werden:

• Kernzone:  Diese Zonen bestehen aus Naturschutzgebieten, dessen grundlegende Ziele die Erhaltung der Artenvielfalt und der Ökosysteme sind. Die Aktivitäten, die in diesen Zonen betrieben werden, haben ihren Schwerpunkt in der Forschung und in den traditionellen Nutzungsformen, die im perfekten Einklang mit der Umgebung stehen.

• Pflegezone oder Schutzzone der Kernzonen: Diese Zonen fördern die Umsetzung von grundlegenden Erhaltungsmaßnahmen innerhalb der Kernzonen mittels einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung in den Pflegezonen. Die Aktivitäten, die in dieser Zone betrieben werden, müssen die der Kernzone ergänzen und dürfen die Erhaltungsziele derselben nicht behindern.

• Entwicklungszone: In diesen Zonen darf die sozioökonomische Entwicklung für eine besseres Wohlergehen der Bevölkerung gefördert werden, durch eine nachhaltige Nutzung der Potenziale und der spezifischen Ressourcen unter Einhaltung der Ziele derselben und der des Programms Der Mensch und die Biosphäre. In diesem Bereich werden fast alle Produktionstätigkeiten betrieben. In diesem Bereich werden fast alle Produktionstätigkeiten betrieben.

 

  Oberfläche (Km2) Prozentsatz %-Anteil an der Insel
Terrestrische Inselfläche 708,84 81,24 81,24
Marine Inselfläche 163,66 18,75 18,75
Gesamtfläche 872,50 100 100
Terrestrische Kernzone 206,02 29,06 23,61
Marine Kernzone 31,05 18,97 3,55
Gesamtfläche Kernzone 237,07   22,16
Terrestrische Pflegezone 296 41,75 33,92
Marine Pflegezone 100,25 61,25 11,49
Gesamtfläche Pflegezone 396,25   45,41
Terrestrische Entwicklungszone 206,82 29,17 23,70
Marine Entwicklungszone 32,35 19,77 3,70
Gesamtfläche Entwicklungszone 239,17   27,40

 

Zonierung des Weltbiosphärenreservats La Palma.

Die Zonierung des Weltbiosphärenreservats La Palma wurde mit dem Grundsatz erstellt, dass jede Zone die Funktionen zu Schutz, Entwicklung und logistischer Unterstützung erfüllen kann, die die UNESCO vorgibt, unter Berücksichtigung der Funktionalität und den natürlichen und kulturellen Werten der Bereiche.
Für die Ausarbeitung und für den Zonierungsprozess wurden verschiedene Kriterien und Gegebenheiten berücksichtigt:

1. Das Vorhandensein eines Nationalparks, der Nationalpark der Caldera de Taburiente.

2. Das Vorhandensein eines vollständigen Netzes aus Naturschutzgebieten, konsolidiert im Rahmen des spanischen Naturschutzgesetzes der Kanarischen Inseln (Gesetz 12/1994).

3. Das Vorhandensein von besonderen Vogelschutzgebieten und von besonderen Schutzgebieten auf der Insel, die im Netz Natura 2000 beinhaltet sind.

4. Die Existenz des spanischen Raumordnungsplans für natürliche Ressourcen, der alle Schutztypen des Raumplanungssystems der Insel verbindet, so dass ein einziges Planungsinstrument entsteht, das die Gebiete jeder Insel vollständig ordnet.

5. Die Existenz eines Marinereservats für den Fischfang, das schon mit dem dazugehörigen Zonierungssystem ausgestattet ist.

Auf diesen Grundlagen wird die Zonierung gemäß der Kategorie der Gebiete festgelegt.

Um das Konzept und die Ziele des Biosphärenreservats den neuen Herausforderungen anzupassen, ist es notwendig, eine bessere Integration der Zonierung zu schaffen, in welcher der Übergang von einem geschützten Gebiet hin zu einem Schutzgebiet stattfindet. Deshalb wird eine Zonierung vorgebracht, in der sich sowohl Themengebiete bezüglich der Erhaltung sowie auch der nachhaltigen und sozialen Entwicklung integrieren.  Die Miteinbeziehung von ökologischen Verbindungselementen um die Kernzonen herum und um die Meeresumwelt, verleihen der Insel mehr Kontinuität, eine besser Vernetzung und größere Konsistenz und verhindern so die Entstehung von "Inseln innerhalb einer Insel".

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