Reserva Biosfera La Palma
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Weltbiosphärenreservat La Palma

Die UNESCO deklarierte 1983 auf La Palma, in der Gemeinde von San Andrés y Sauces, 511 Hektar des Landguts "El Canal y los Tiles" als Biosphärenreservat. La Palma war somit die erste  spanische Insel, die diese wichtige internationale Anerkennung erlangte. Auch wenn es das kleinste spanische Biosphärenreservat ist, beherbergt es einen der interessantesten Lorbeerwälder, ein Relikt aus dem Tertiär, vor mehr als 1,6 Millionen Jahren.

Das Biosphärenreservat wurde 1998 erweitert, als der nordöstliche Teil der Insel hinzugefügt wurde. Somit beinhaltete es ab diesem Zeitpunkt 16% der Inselfläche und bindete die Gemeinden von Barlovento, Puntallana, San Andrés y Sauces und teilweise auch Santa Cruz de La Palma mit ein.

Schlussendlich wurde am 6. November 2002, auf der Plenartagung des Internationalen Koordinationrates der UNESCO, das Weltbiosphärenreservat La Palma gegründet, so wie wir es heutzutage kennen. Die letzte Erweiterung stellte den Einbezug der gesamten Inselfläche dar, einschließlich eines Teils des marinen Lebensraums mit einer Fläche von 9.870 Hektar, was zu einer Gesamtfläche von 80.702 Hektar führte.

Die Aufnahme der gesamten Inselfläche als Biosphärenreservat stellte einen Perspektivenwechsel dar, da nun die Erhaltung und der Fortschritt auf der ganzen Insel einheitlich und ohne räumliche Beschränkungen umgesetzt werden konnte.Außerdem ermöglichte es, Flächen von höchster Umweltqualität wie zum Beispiel der Nationalpark der Caldera de Taburiente einzufügen und diese auf die urbanisierten oder ländlichen Zonen, die großem Druck standhalten mussten, zu erweitern.

Diese Maßnahmen führten zur Einrichtung eines Leistung- und Verwaltungsorgans des Biosphärenreservats, die "Inselgemeinschaft des Weltbiosphärenreservats La Palma", das den Rang einer öffentlichen Verwaltung auf lokaler Ebene innehat, was folgendes bedeutet:

  • Eine größere Einbindung der Insel- und Gemeindebehörden.
  • Eine größere Beteiligung des privaten Sektors und der Gesellschaftsgruppen.
  • Die Annahme neuer Perspektiven und Verantwortungen.
  • Die Durchführung erfolgreicher Ziele im Sinne von Nachhaltigkeit und Erhaltung zu fördern.

 

 

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